Dienstag, 03 Januar 2012 18:04

Eskimos

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Die Sprache der Inuit, das Inuktitut („Sprache des Menschen“), gehört zur Gruppe der eskimo-aleutischen Sprachen und zum Sprachtyp der polysynthetischen Sprachen. Es wird von ca. 80.000 Menschen in Grönland, Kanada, Alaska (USA) und Russland sowie in Dänemark gesprochen. Die in Grönland und Dänemark gesprochene Varietät heißt Grönland-Inuktitut oder Grönländisch. In Kanada unterscheidet man die Dialekte West- und Ost-Inuktitut

 

Eskimos haben hundert Wörter für „Schnee“
Dieses Gerücht hat sich im Lauf des 20. Jahrhunderts verbreitet. Erste Quelle ist möglicherweise eine sprachwissenschaftliche Arbeit aus dem Jahre 1911, die von vier Wörtern für Schnee ausgeht. [3] Tatsächlich gibt es grade zwei Wörter, oder wenn man etwas großzügiger zählt, so um ein Dutzend. (Auch das Deutsche kennt mehr als ein Wort: Schnee, Firn, Harsch, Hagel, Graupel, Blizzard, Lawine ...) Quelle: Wikipedia.de

Inuit ist ein Synonym für Eskimo
„Inuit“ ist Inuktitut und bedeutet „Menschen“; die Einzahl lautet „Inuk“ (Mensch), zwei Menschen sind „Inuuk“. Da der Begriff „Eskimo“ teilweise abwertend empfunden wird, gibt es Bestrebungen, diese Bezeichnung generell durch „Inuit“ zu ersetzen. Die Verwendung des Begriffs „Eskimo“ ist rückläufig, „Inuit“ ist jedoch kein Synonym. Daher hat sich „Inuit“ als alternative Vokabel im nordwestlichen Kanada, in Alaska und auf der Tschuktschen-Halbinsel bislang nicht durchgesetzt: Die dort lebenden Volksgruppen haben die Vokabel nicht in ihrem Wortschatz; sie bezeichnen sich zwar ebenfalls als „Menschen“, doch je nach Sprachgruppe mit den Wörtern „Alutiiq“, „Inupiat“, „Yupiget“ und „Yuplit“. Die Inupiat z. B. sind nach wie vor stolz darauf, „Eskimo“ zu sein, doch auch die in Inuit-Besitz befindliche Kooperative von Cape Dorset im kanadischen Territorium Nunavut nennt sich unverändert „West Baffin Eskimo Cooperative“. Quelle: Wikipedia.de

Eskimos wohnen in Iglus
Unter Iglu versteht man üblicherweise ein Schneehaus. Das Inuktitut-Wort „ᐃᒡᓗ“, häufiger „Illu“, bedeutet allgemein „Wohnung“ und umfasst Schneehaus, Qarmaq, Zelt u. ä. Als Wohnung hat das Iglu seit den 1950er Jahren ausgedient. Bis auf wenige Ausnahmen leben die Inuit heute in Siedlungshäusern und bei winterlichen Aufenthalten auf dem Land in Holzhütten (sog. „Cabins“). Vermutlich hat sogar weit über die Hälfte der ca. 100.000 in Kanada und Grönland lebenden Inuit noch nie in einem Iglu geschlafen, und ein Iglu kann längst nicht mehr jeder Inuk bauen. Die Inuit nutzen das Iglu heute meist als Schutzhütte, wenn sie, etwa bei einem Jagdausflug, von Wetterumstürzen überrascht werden. Dieser in der Arktis nach wie vor wichtige Zweck ist auch der Grund dafür, dass Iglubauen bis zu einem gewissen Grad auch in der Schule unterrichtet wird. In manchen Siedlungen, z. B. Pond Inlet, wird das Übernachten im Iglu als Touristenattraktion angeboten. Quelle: wikipedia.de

Gelesen 190 mal Letzte Änderung am Dienstag, 10 Januar 2012 13:08
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