Adam und Eva waren nach dem im Buch Genesis in den Kapiteln 2 bis 5 niedergelegten biblischen Schöpfungsbericht das erste Menschenpaar und Stammeltern aller Menschen.
Adam (hebr. hebräisch אדם, [a'dam], „Mensch“, „der von der Erde Genommene“) wurde demnach von Gott aus dem Lehm des Ackerbodens erschaffen, danach wurde ihm der Lebensatem (die ruach) eingehaucht. Adam gab den Tieren Namen, fand aber kein partnerschaftliches Gegenüber. Darauf ließ Gott Adam in einen tiefen Schlaf fallen, entnahm ihm eine Rippe bzw. Seite und schuf aus dieser sein Gegenüber Eva (hebr. hebräisch חוה, chawah ([χa'va] oder [ħa'va]), „die Belebte“). Wurde in der Erzählung bis dahin immer von „dem Menschen“ („Adam“) gesprochen, erkennt Adam („Mensch“) in der Begegnung mit dem neuen Wesen in sich den Mann („isch“) und in seinem Gegenüber die Frau („ischa“).
Adam und Eva aßen einen Apfel
In der Bibel steht lediglich, dass es sich um eine Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen handelte. Das gängige Bild vom Apfel als verbotener Paradiesfrucht beruht auf einer falschen Übersetzung des lateinischen Wortes malus, das sowohl „böse“ als auch „Apfelbaum“ bedeuten kann. Quelle: Wikipedia.de

