Mit dem Begriff Heilige Drei Könige bezeichnet die katholische Tradition die bei Matthäus erwähnten Weisen aus dem Morgenland. Die Kirchen der Reformation halten sich an den Wortlaut der Bibel und sprechen von den „Weisen aus dem Morgenland“ gemäß dem Matthäus-Evangelium (Mt 2,1 LUT). Die liturgisch korrekte Bezeichnung für den 6. Januar ist sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche „Epiphanias“ (wörtlich „Erscheinung“), also „Erscheinung des Herrn“ bzw. „Fest der Erscheinung Christi“. Dabei wird die Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland als Evangelium in den katholischen und evangelischen Gottesdiensten gelesen und/oder ausgelegt
Die Heiligen drei Könige waren Könige
Von den angeblichen Heiligen drei Königen, die den gerade erst geborenen Jesus in Bethlehem besucht haben sollen, wissen wir nur aus dem Matthäus-Evangelium (und dort gibt es nur ein paar wenige Sätze über die heute so bekannten Gestalten). Die Rede ist dabei von „Magiern aus dem Osten“, die den neugeborenen König der Juden aufsuchen, weil sie seinen Stern aufgehen sahen. Es könnte sich dabei um persische Astrologen gehandelt haben, da Persien tatsächlich östlich von Judäa liegt und seinerzeit eine Hochburg der Astrologie war. Von Königen weiß das Matthäus-Evangelium jedoch nichts. Quelle: Wikipedia.de
Die Heiligen drei Könige waren zu dritt
Das Matthäus-Evangelium macht keine Angaben darüber, wie viele „Könige“ (es handelte sich ja eher um Astrologen) dem noch jungen Jesus von Nazareth einen Besuch abstatteten. Es ist lediglich davon die Rede, dass die Anzahl ihrer Geschenke drei betrug: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Frühchristliche Darstellungen zeigen daher zwischen zwei und acht „Könige“. Quelle: Wikipedia.de
Die Heiligen drei Könige hießen Caspar, Melchior und Balthasar Auch darüber weiß das Matthäus-Evangelium nichts zu berichten. Die Namen der angeblichen Könige werden mit keiner Silbe erwähnt. Genauso willkürlich, wie man die vermeintlichen Könige bei uns Caspar, Melchior und Balthasar taufte, heißen sie in Syrien Larvandad, Hormisdas und Gushnasaph. Die Armenier gehen von zwei Personen aus, die Kagba und Badadilma heißen. Die Buchstabenformel "C + M + B", die die Sternsinger traditionell mit Kreide auf die Haus- oder Wohnungstüre schreiben, steht auch nicht für die Namen der Heiligen drei Könige, sondern für "Christus Mansionem Benedicat" (Christus segne dieses Haus). Quelle: Wikipedia.de
Die Heiligen drei Könige sind heilig
Eine Heiligsprechung hat es für die „Heiligen Drei Könige“ nie gegeben. Allerdings gilt das auch für viele andere Heilige der ersten Jahrhunderte. Die erste Heiligsprechung (Kanonisation) durch einen Papst war die des heiligen Ulrich von Augsburg (993). Quelle: Wikipedia.de

