Das Sperma (altgr. σπέρμα, spérma, „Keim“, „Same“, vom Verb σπείρειν, speírein „säen“) ist die Samenflüssigkeit männlicher Tiere und Menschen. Es setzt sich aus Spermien, Epithelzellen der Hodenkanälchen und einer Sekretflüssigkeit zusammen, die als Seminalplasma oder Samenplasma bezeichnet wird.
Sperma wird beim männlichen Orgasmus etwa ab Mitte der Pubertät, nachdem die Hoden mit der Spermienproduktion begonnen haben (Spermarche), durch den Penis ausgestoßen (Ejakularche). Beim Vaginalverkehr kann es durch den Kontakt von Sperma mit einer Eizelle zur Befruchtung kommen.
Bei vielen Würmern, Gliederfüßern, Weichtieren und auch noch bei einigen Amphibien (Molchen) dienen Spermatophoren (Samenpakete) anstelle des flüssigen Spermas zur Spermienübertragung, viele wasserlebende Tiere geben die Spermien direkt ins Wasser ab.
Die medizinische Untersuchung des Spermas wird Spermiogramm genannt.
Spermienqualität wird schlechter
Jahrelang wurde behauptet die Spermienqualität in der BRD nimmt ab und versuchte dies mit allerlei Ursachen zu erklären. Neuere Studien zeigen, daß die Aussagen statistisch nicht haltbar sind. Siehe http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/?sid=496560 ( Professor Eberhard Nieschlag beim "European Congress of Endocrinology" (ECE) in Berlin )

