Dienstag, 03 Januar 2012 17:24

Rheuma

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Mit Rheuma (von griech. rheo „ich fließe“) werden ganz allgemein Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“.

Die traditionellen Begriffe Rheuma und Rheumatismus wurden erstmals im „Liber de Rheumatismo et Pleuritide dorsali“ von Guillaume de Baillou (1538-1616) verwendet. Er glaubte nach der damaligen Lehre der Körpersäfte (Humoralpathologie), dass kalter Schleim vom Gehirn herab zu den Extremitäten fließe und die entsprechenden Beschwerden auslöse.

 

Rheuma ist eine Krankheit
Rheuma sind vier Krankheiten. Unter dem Begriff „Rheuma“ werden alle Erkrankungen des Bewegungsapparates zusammengefasst, die nicht durch Verletzungen oder Tumore hervorgerufen sind. Über 400 Krankheiten werden den rheumatischen Erkrankungen zugeordnet, wobei zwischen 4 großen Hauptgruppen unterschieden wird: entzündlich-rheumatische Erkrankungen (z.B. Arthritis), degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z.B. Arthrose), Weichteilrheumatismus (z.B. Fibromyalgie) sowie Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden (z.B. Gicht). Da Rheuma somit völlig unterschiedliche Ursachen haben kann, sollte man gegenüber Medikamenten, die gegen Rheuma allgemein helfen, misstrauisch sein. Quelle: Wikipedia.de

Gelesen 114 mal Letzte Änderung am Dienstag, 10 Januar 2012 09:26
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