Indianer ist die im Deutschen verbreitete Sammelbezeichnung für die Ureinwohner Amerikas, also die Menschen, die den Kontinent Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) bereits vor der Kolonisierung durch Europäer besiedelt haben (mit Ausnahme der Inuit und anderer später eingewanderter Völker der arktischen Gebiete Amerikas sowie der Bewohner der amerikanischen Pazifikinseln). Die Vorfahren der Indianer sind in vorgeschichtlicher Zeit allmählich durch Völkerwanderungen auf verschiedenen Wegen von Asien und möglicherweise auch von weiteren Kontinenten nach Amerika gelangt und haben sich dort vielfältig weiterentwickelt.
Indianer kamen nicht durch die Verwechslung mit Indien zu ihrem Namen
Ein verbreitetes Gerücht ist, dass die Indianer nicht nach Indien benannt seien, sondern die Bezeichnung vielmehr auf dem Ausspruch Columbus’ beruhe, die Indianer seien „una gentre en dio“ - „ein Volk in Gott“, woraus sich dann „Indianer“ entwickelt haben soll. Letztendlich stimmt aber die allgemein bekannte und einfachere Begründung, nach der er Indien mit Amerika verwechselte, eben doch.
"Sioux" wird "Sioux" ausgesprochen
Die Familie der Indianerstämme, die als Sioux bezeichnet werden, verdankt ihren Namen einem verfeindeten Indianerstamm, der sie so bezeichnete. Die Schreibweise des Namens folgt französischen Ausspracheregeln, wobei das i nicht gesprochen wird. Die korrekte Aussprache von „Sioux“ lautet damit „ßuh“ ([suː]). Quelle: Wikipedia.de

