Die Berliner Mauer, in der DDR-Propaganda euphemistisch auch als „antifaschistischer Schutzwall“ und „befestigte Staatsgrenze“ bezeichnet, war über 28 Jahre ein Teil der innerdeutschen Grenze. Sie trennte vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 innerhalb der Viersektorenstadt West- von Ost-Berlin und dem ganz Berlin umgebenden Gebiet der DDR. Sie war eines der markantesten Symbole für den Ost-West-Konflikt und die Teilung Deutschlands. Bei den Versuchen, die 167,8 Kilometer langen[1] und schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, wurden viele Menschen getötet. Die genaue Zahl der Maueropfer ist umstritten und nicht gesichert, die Angaben schwanken zwischen 86 und 238 Todesfällen.
An der Berliner Mauer gab es Minen und Selbstschussanlagen
An der Berliner Mauer gab es Kontaktzaun, Signalanlagen, Hundekorridore, Grenzsoldaten mit Schießbefehl und einiges mehr. Minen und Selbstschussanlagen, die an anderen Stellen der deutsch-deutschen Grenze installiert wurden, wurden in Berlin jedoch nie gesichtet. Auf eine etwaige Menschlichkeit der Grenzsicherung dürfte dieser Verzicht jedoch kaum zurückzuführen gewesen sein. Der wahre Grund lag wohl eher darin, dass der Mauerstreifen von West-Berlin aus gut einsehbar war. Dadurch bestand die Gefahr, dass Bilder von durch Minen oder Selbstschussanlagen zerfetzten Menschen an die Weltöffentlichkeit gelangten, was die sozialistischen Machthaber offensichtlich vermeiden wollten. Der Einsatz dieser besonders grausamen Mittel wurde daher auf Bereiche beschränkt, die aus dem Westen schwerer zu beobachten waren. Quelle: Wikipedia.de

