Ein Spiegel ist eine reflektierende Fläche – glatt genug, dass reflektiertes Licht nach dem Reflexionsgesetz seine Parallelität behält und somit ein Abbild entstehen kann. Die Rauigkeit der Spiegelfläche muss dafür kleiner sein als etwa die halbe Wellenlänge des Lichts. Eine rauere weiße Fläche remittiert ebenfalls alles Licht, jedoch wird dieses hierbei ungeordnet in alle Richtungen gestreut.
Auch nicht sichtbare elektromagnetische Wellen können an geeigneten Flächen gespiegelt werden.
Planspiegel (ebene Spiegel) liefern ein gleichgroßes virtuelles Spiegelbild. Tripelspiegel liefern seitenverkehrte, auf dem Kopf stehende Bilder.
Bei nicht ebenen Spiegeln richtet sich das Spiegelbild nach der Beschaffenheit des Spiegels (konkave oder konvexe Hohlspiegel, wellige Formen) und nach seiner Lage (Entfernung vom Gegenstand, oben, unten oder schräg). So können Zerrbilder erzeugt werden. Konkave Spiegel können auch reelle Bilder liefern.
Die Transparenz und Absorption (halbtransparent, nicht-transparent, wellenlängenabhängige Transparenz oder Absorption) des Spiegels hat Einfluss auf Helligkeit und Farbe des Spiegelbildes.
Ein Spiegel vertauscht rechts und links
Ein Spiegel vertauscht nicht rechts und links, er vertauscht vorne und hinten. Wenn man vor einem Spiegel steht und zeigt nach rechts, zeigt die Person im Spiegel auch nach rechts, gleiches gilt für links. Zeigt man aber nach vorne, dann zeigt die Person im Spiegel von dem Betrachter aus gesehen nach hinten. Steht man aber vor dem Spiegel und winkt seinem Spiegelbild mit der rechten Hand zu, so winkt die Spiegelbildperson mit ihrer linken Hand zurück. So ist die Vertauschung von rechts und links eher zu verstehen. Quelle: Wikipedia.de

