Die Jahreszeiten unterteilen das Jahr in verschiedene Perioden, welche sich durch charakteristische astronomische oder klimatische Eigenschaften auszeichnen. Im alltäglichen Sprachgebrauch sind damit hauptsächlich meteorologisch deutlich voneinander unterscheidbare Jahresabschnitte gemeint; in gemäßigten Breiten sind dies Frühling, Sommer, Herbst und Winter, in den Tropen sind es Trockenzeit und Regenzeit.
Daneben stehen Sommer und Winter in manchen Zusammenhängen aber auch für das Sommerhalbjahr beziehungsweise das Winterhalbjahr.
Im Winter ist die Sonne weiter weg
Im Winter ist es kalt, im Sommer warm. Das liegt aber nicht, wie vielfach angenommen, daran, dass die Erde aufgrund ihrer Ellipsenbahn um die Sonne im Winter eine größere Entfernung von der Sonne hat. Auf der Nordhalbkugel ist das Gegenteil der Fall! Nach den Keplerschen Gesetzen bewegt sich die Erde, wenn sie auf ihrer Ellipsenbahn näher an der Sonne ist, schneller als in Sonnenferne. Deshalb ist auf der Nordhalbkugel der Winter kürzer als der Sommer, denn in der kalten Jahreszeit ist die Erde der Sonne am nächsten. Allerdings ist die Exzentrität der Erdbahn so gering, dass dies keinen Einfluss auf die Temperatur hat. Die Jahreszeiten sind Resultat der Neigung der Erdachse gegen die Bahnebene. Sie beträgt derzeit ungefähr 23,5° und bewirkt, dass die Nordhalbkugel im Sommer der Sonne zu- und im Winter abgeneigt ist. Die Strahlung des Zentralgestirns trifft deshalb im Winter in einem flacheren Winkel auf die Erdoberfläche und erwärmt sie weniger. Das erklärt auch, warum auf der Südhalbkugel die Jahreszeiten um ein halbes Jahr versetzt auftreten und es in Äquatorgebieten (fast) keine Jahreszeiten gibt. Quelle: Wikipedia.de

