Evolution ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation. Diese Merkmale sind in Form von Genen kodiert, die bei der Fortpflanzung kopiert und an den Nachwuchs weitergegeben werden. Durch Mutationen entstehen unterschiedliche Varianten (Allele) dieser Gene, die veränderte oder neue Merkmale verursachen können. Diese führen zu erblich bedingten Unterschieden (Genetische Variation) zwischen Individuen. Evolution findet statt, wenn sich die Häufigkeit dieser Allele in einer Population (die Allelfrequenz) ändert, diese Merkmale in einer Population also seltener oder häufiger werden. Dies geschieht entweder durch Natürliche Selektion (unterschiedliche Überlebens- und Reproduktionsrate aufgrund dieser Merkmale), oder zufällig durch Gendrift.
Die Evolution ist ein reiner Zufallsprozess
Kritiker der Evolutionslehre meinen, die Evolution sei ein reiner Zufallsprozess und reine Zufälle können keinesfalls so etwas kompliziertes wie beispielsweise das menschliche Auge hervorbringen. Die Evolutionstheorie beschreibt für eine solche Entwicklung eine Mischung aus einem Zufallsprozess (Mutation, Variation) einem Ausleseprozess (Selektion), der nicht zufällig ist. Durch die Selektion werden an die Umwelt besser angepasste Lebensformen ausgewählt („Survival of the fittest“, Charles Darwin) Andererseits, blicken wir auf die Evolution zurück und versuchen nicht, die weitere Evolution vorherzusagen. Dass sich alles gerade so entwickelt hat, wie es ist, ist zwar ein großer Zufall, er ist jedoch genauso unwahrscheinlich wie es alle anderen Ergebnisse gewesen wären. Auch das lässt sich an einem Beispiel nachvollziehen. Wirft man eine Münze 20 mal, dann beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ergebnis (d.h. Folge von Wappen- bzw. Zahlwürfen) erzielt wird, 1:1048576. Das gilt natürlich auch für ein Ergebnis, das man bereits geworfen hat. Ein Ergebnis wie WZZZWWWZWWZZWWWZWZWW ist dabei genauso (un-) wahrscheinlich wie das Ergebnis ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZ. Quelle: Wikipedia.de
Der Mensch stammt von heute lebenden Affen ab
Der Mensch und die Affen sind genetisch eng verwandt. Sie haben gemeinsame Vorfahren, die ebenfalls Affen waren. Deshalb ist der Mensch ein Affe. Der Mensch stammt aber keineswegs direkt von den heute lebenden Affen ab. Quelle: Wikipedia.de

