Dienstag, 03 Januar 2012 17:20

Schwangerschaft

Die Schwangerschaft (medizinisch Gestation oder Gravidität, von lateinisch gravitas, „Schwere“) bezeichnet in der Humanmedizin den Zeitraum, in dem eine befruchtete Eizelle im Körper einer Frau (behördlich: der „werdenden Mutter“) zu einem Kind heranreift. Die Schwangerschaft dauert von der Befruchtung bis zur Geburt durchschnittlich 267 Tage. Das heranreifende Kind wird üblicherweise bis zur Ausbildung der inneren Organe ab der neunten Schwangerschaftswoche als Embryo, danach als Fetus (auch: Fötus) bezeichnet.

Von Schwangerschaft spricht man nur beim Menschen; bei anderen Säugetieren wird der entsprechende Zustand Trächtigkeit genannt.

 

Eine Frau wurde schwanger durch eine Gewehrkugel
Es gibt eine Geschichte aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg, nach der bei einem Gefecht ein Mann einen Treffer in den Hodensack abbekommen hatte und die verirrte Kugel anschließend in den Eierstöcken einer in der Nähe befindlichen und unbeteiligten Frau steckenblieb. Die Frau sei nach einer normal verlaufenen Schwangerschaft von einem gesunden Kind entbunden worden. Diese Geschichte wurde von Tom Waits in einem seiner Filme kolportiert; sie scheint aber älteren Datums zu sein. Das ist natürlich Humbug! Dagegen sprechen die physiologischen Fakten: Die Kugel hätte nicht in den Eierstöcken, sondern in der Gebärmutter mit einem reifen Ei landen müssen und vor allem hätten auf dem Geschoss funktionsfähige Spermien unversehrt transportiert werden müssen. Quelle: Wikipedia.de

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Dienstag, 03 Januar 2012 15:27

Erde

Die Erde (von indogermanisch *er[t]; lat. „Terra“; gr. „Gaia“) ist von der Sonne aus der dritte Planet im Sonnensystem. Sie ist etwa 4,6 Milliarden Jahre alt und der einzige bekannte belebte Himmelskörper. Nach der vorherrschenden chemischen Beschaffenheit der Erde wird der Begriff der erdartigen (terrestrischen) oder auch erdähnlichen Planeten definiert.

Das astronomische Symbol der Erde ist ♁.

 

Die Erde ist eine Kugel
Schon unter den Griechen des Altertums war die Annahme verbreitet, dass unsere Erde eine Kugel sei. Dies stimmt jedoch nur näherungsweise. Tatsächlich ist unsere Erde weniger eine Kugel, und mehr ein Rotationsellipsoid, da sie sich durch die Fliehkräfte, welche durch die Erdumdrehung verursacht werden, verformt. So ist ihr Umfang (Großkreis) am Äquator (40.076,592 km) größer als über den Polen (40.009,153 km). Dies wurde bereits im 19. Jahrhundert im Vermessungswesen berücksichtigt, um korrektere Daten zu erfassen. Doch auch diese Näherung ist nicht hundertprozentig korrekt, denn aufgrund von Unterschieden im Schwerefeld ist die Erde in Wirklichkeit ein Geoid und kein Ellipsoid. Das Geoid lässt sich umgangssprachlich als "Kartoffel" beschreiben - die vermeintliche Kugel weist also starke Ausbeulungen auf. Die Abweichungen des Geoids von einem Referenzellipsoid wie z.B. dem WGS84 werden als Geoidundulation bezeichnet und können regional bis 100 Metern Höhenunterschied ausmachen. Quelle: Wikipedia.de

Zu Kolumbus’ Zeiten glaubte man, die Erde sei eine Scheibe
Schon in der Antike kam man zu der Überzeugung, die Erde müsse eine Kugel sein. Auch im Mittelalter war die runde Erde das von der Mehrheit der Gelehrten akzeptierte Weltbild. Zu Kolumbus’ Zeiten zweifelte kaum noch jemand daran. Der Grund, nicht den Seeweg nach Indien über den Atlantik zu suchen, war einzig die Annahme, die Reise wäre zu lang. Der Streit im Mittelalter rührte vielmehr aus der Frage, ob die Erde oder die Sonne der Mittelpunkt des Universums sei. Heute wissen wir, dass beide unrecht hatten, die Sonne aber zumindest der (ungefähre) Mittelpunkt unseres Sonnensystems ist. Quelle: Wikipedia.de

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