Dienstag, 03 Januar 2012 15:55

Richthofen, Manfred

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Freiherr Manfred Albrecht von Richthofen (* 2. Mai 1892 in Breslau; † 21. April 1918 bei Vaux-sur-Somme) war ein deutscher Jagdflieger und Fliegerass im Ersten Weltkrieg. Er erzielte die höchste Zahl von Luftsiegen, die im Ersten Weltkrieg von einem einzelnen Piloten erreicht wurde.

 

Richthofen war während des 1. Weltkrieges als der "Rote Baron" bekannt
Den berühmten Beinamen "Der Rote Baron" erhielt von Richthofen, der einen Großteil seiner Einsätze in mehr oder weniger rot gestrichenen Flugzeugen flog, erst nach dem Krieg. Er geht auf ein englisches Nachkriegsbuch zurück, das seinen Titel „Freiherr“, den es im Englischen nicht gibt, mit „Baron“ übersetzte. Im Ersten Weltkrieg wurde Richthofen auf französischer Seite „Le Diable Rouge“ (Der rote Teufel) genannt, seine Autobiographie trägt den Titel „Der rote Kampfflieger“. Quelle: Wikipedia.de

Arthur Roy Brown tötete Richthofen im Luftkampf
Die tödliche Kugel war von rechts in Richthofens Oberkörper eingedrungen. Sie hatte Lunge, Leber und Herz verletzt, bis sie schließlich verdreht auf der linken Seite ausgetreten war, wo sie in von Richthofens Fliegerweste stecken blieb. Obwohl lange Zeit Brown als Sieger über Richthofen galt, ist es aufgrund der Ballistik als gesichert anzunehmen, dass die Kugel von einem der am Boden operierenden MG-Schützen abgefeuert wurde. Ende des 20. Jahrhunderts galt Sergeant Cedric Popkin als der wahrscheinliche Schütze. Im Jahre 2001/2002 untersuchte ein Expertenteam, bestehend aus zwei Software-Entwicklern für Flugsimulatoren, einem Ballistik-Fachmann, ein Gerichtsmediziner, einem Laser-Techniker, einem Scharfschützen und einem Historiker die Vorgänge nochmals und konnte nach vielfachen Untersuchungen und Nachinszenierungen darlegen, dass von den namentlich bekannten Schützen nur William John "Snowy" Evans den Schuss aus passendem Winkel abgegeben haben konnte. Neuere Forschungen von amerikanischen Neuropsychologen lassen vermuten, dass Richthofen aufgrund der am 6. Juli 1917 erlittenen Kopfverletzung ein posttraumatisches Syndrom erlitten hat. Gegen ärztlichen Rat war er schon nach 40 Krankheitstagen wieder im Einsatz. Die Schädigung des vorderen Hirnlappens bewirkte ein „fixierendes Verhalten“, welches dazu geführt haben könnte, dass der „Jäger“ nicht von seiner „Beute“ lassen konnte, obwohl diese schon tief hinter die eigene Front geflohen war. Quelle: Wikipedia.de

Richthofen flog ausschließlich einen roten Dreidecker
Der oft mit Richthofen in Verbindung gebrachte Dreidecker Focker Dr.I wurde erst 1917 in Dienst gestellt und darauf hin auch von Richthofen geflogen, er erzielte in ihm jedoch nur 19 (nach anderen Quellen 20) seiner insgesamt 80 Luftsiege. Die Mehrzahl seiner Abschüsse erzielte er auf verschiedenen Albatros Doppeldeckern. Seinen letzten (tödlichen) Einsatz flog er aber auf der Dr.I. Quelle: en.wikipedia.org

Gelesen 138 mal Letzte Änderung am Dienstag, 10 Januar 2012 09:34
Mehr in dieser Kategorie: « Brahms, Johannes Napoleon »

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.

Join us on Facebook!
Follow us!
ShoppingASEhandelASErhvervIndexDKServiceIndexDK