Johannes Bückler (frz. Jean Buckler; genannt Schinderhannes; * Herbst 1779 in Miehlen oder Weidenbach bei Nastätten Taunus; † 21. November 1803 in Mainz) war ein deutscher Räuber, dem heute 130 Straftaten, zumeist Diebstähle, Erpressungen und Raubüberfälle nachgewiesen werden können. Die Gesamtzahl seiner Mittäter betrug 93.
Carl Zuckmayer umschrieb den Hunsrückräuber in seinem Schinderhanneslied mit den Worten: „Das ist der Schinderhannes, Der Lumpenhund, der Galgenstrick, Der Schrecken jedes Mannes, Und auch der Weiber Stück …“.
Der Schinderhannes war ein Menschenschinder
Der unter dem Namen Schinderhannes bekannt gewordene Räuber Johannes Bückler (ca. 1777 - 1803) mag während seines kurzen Lebens mitunter auch seine Mitmenschen geschunden (also gequält) haben. Diesem Umstand verdankte er jedoch nicht seinen Namen. Vielmehr war es die Tatsache, dass sein Vater den Beruf des Schinders (also eines Tierkadaververwerters) ausübte, die dem Schinderhannes seine bis heute bekannte Bezeichnung einbrachte. Johannes Bückler hätte daher auch als „Abdeckerhannes“, oder „Wasenmeisterhannes“ Karriere machen können. Quelle: Wikipedia.de

